273. Ermutigung


Gerade in Momenten, in denen wir glauben, alles sei verloren und der Schmerz würde uns den letzten Rest unseres Atems rauben, sammelt sich auf einmal eine Kraft in uns, die uns erhebt und wieder Luft holen lässt. Manchmal ist der Auslöser eine bedingungslos gereichte Hand, manchmal ein flüchtig zugeworfenes liebes Wort, manchmal ein Lächeln im Vorübergehen und manchmal ein blinzelnder Blick in den Spiegel.

272. Kinder sind


Kinder waren und sind mir nie eine Last,

sondern immer eine Bereicherung.

271. Man darf jetzt


"LG Gießen bestätigt: AfD darf rechtsextremistisch genannt werden."
 "Da steht "darf". Warum eigentlich nicht "muss"?"
"Weil man nicht müssen muss, was man darf."
"Aber man darf jetzt müssen, wenn man muss. Immerhin."

270. Was sie meinen


Toleranz beginnt da, wo es weh tut,
Akzeptanz dort, wo Gelassenheit
sich mit Wohlwollen trifft.

269. Was sie meinen


Gestern wie heute: Sie reden von Befreiung. Sie reden von Verteidigung. Sie plappern von Menschenrechten. Doch was sie meinen ist: KRIEG. Immer.

268. Grenzüberschreitungen


Meine Anständigkeit hat ihre Grenzen. Manche Menschen überschreiten diese durch ihr Verhalten und durch ihre Worte. Dann erlaube ich mir emotional zu agieren/reagieren.

267. Wohlbefinden


Es gibt einen eindeutig nachgewiesenen Zusammenhang zwischen
Leistungsfähigkeit und persönlichem Wohlbefinden. Konsequenzen?
Lernt und lehrt man sowas heute noch irgendwo?

266. Nicht vergessen


Bei all dem Gequatsche ob RECHTS oder LINKS
sollte man doch nicht vergessen,
dass es vor allem um das OBEN und UNTEN geht.

265. metoo


Für mich ist das Beste an der „#metoo“ Bewegung, dass junge Menschen überall auf der Welt miterleben können, dass Täter nicht mehr automatisch geschützt sind durch Status, Reichtum, Macht. Die dickste Ermutigung überhaupt. Seit Generationen. Und es wird die kommenden Generationen verändern. Das ist gut so.

264. Gib


Gib all deinen Träumen Farbe,
deinem Lachen bunten Klang,
deiner Furcht den Mut zur Seite.
Lieb dich frei ein Leben lang!

263. Meine Art


Mein Gefühl der Liebe ist nicht an Alter und Geschlecht gebunden und schon gar nicht an Sexualität.
Ich teilte, teile und werde meine Sexualität teilen mit Menschen, die ich liebe.
Ich teilte, teile und werde meine Sexualität teilen mit Menschen, in die ich verliebt bin, oder auch nicht, aber die ich niemals lieben werde.
Und ich liebe Menschen, mit denen teilte, teile und werde ich meine Sexualität niemals teilen.
Alles gleich wunderbar, bereichernd und befriedigend.

262. Mit mir


Selbstbefriedigung ist ein intimer Akt mit der Person, die ich am besten kenne.

261. Niemals


Ich werde mich niemals deiner Menschenverachtung ergeben und käme sie auch noch so freundlich grinsend daher.

260. Verlorene Zeit


Willst du sie halten, so voller Lust und Begier,
dann rennt sie davon wie das schnellste Getier.
Doch kriechend, sich windend, schleicht sie daher,
wenn schnell du sie bräuchtest ganz ohne Geplärr.
Du kannst sie teilen und freudig verschenken,
doch nie hältst du sie wirklich in deinen Händen.
Sie bleicht deine Haare und sie zerfurcht dein Gesicht.
Du kannst sie einteilen, doch zähmen kannst du sie nicht.
Geht sie verloren, ganz unbedacht, dann ist es vorbei,
sie wieder zu finden, steht dir niemals frei.

259. Verarschung


„Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun.“

Die größte Verarschung überhaupt. Sie wussten und wissen immer, was sie warum, wie und gerade jetzt tun.

258. Ihr seid euch gleich


Es ist egal, welche Namen ihr euch gebt, zu welchem Gott ihr geifernd betet, welchen Gedankenwelten, welchen Führern ihr schafsköpfig, zähnebleckend hinterher rennt: In eurem Hass, in eurer zerstörenden Menschenverachtung seid ihr, mit bluttriefenden Händen und eiskalten Herzen, euch alle gleich.

257. Anrede

„Sehr geehrte Damen und die, die damit auch gemeint sind.“

256. Therapie ist


Sich auf die Suche zu machen nach dem Menschen, der du warst, bevor du der wurdest, der du sein musstest, um dann vielleicht heute der zu werden, der du eigentlich hättest sein können.

255. Wehmut


Mit leisem Weh dem Vergangenen gedenken,
um dann mit Mut das eigene Leben neu zu gestalten.

254. Demut ist


Demut ist, einen sicheren Ort
in mir selbst zu haben,
an den ich gehen, die Tür schließen
und in Frieden sein kann. 
Wie in einem tiefen See der Stille.